Bilder einer Reise

Es geht los; am Bahnhof von Rostov.
Jetzt bin ich erstmal 3 Tage im Zug.
Solche Transporte hab ich öfter gesehen. Wo die wohl hingingen? Georgien?
Das Essen kommt an jedem Bahnhof bis vor die Tür.
Hier war es noch richtig warm.
Nach kurzem Stop geht es wieder weiter.
Der erste Tag neigt sich dem Ende.
Und so kann ich noch den Sonnenuntergang geniessen, ...
... bevor ich zu Abend esse.
Aus dem Fenster zu schauen ist eine wunderschöne, ...
und abwechslungsreiche Beschäftigung.
Ab und zu gibt es Menschen zu sehen, ...
... und dann wieder ewige Weite ...
... und Weite ...
... und Schafe.
Bis der Zug wieder für (meist) 20-30 Minuten hält.
Aber mehr als den Bahnhofsvorplatz kann man nicht ansehen.
Aber auch da gibt es interessantes.
Natürlich gibt es das auch reichlich im Zug!!! Hier eine Halterung, damit die Türe offen bleibt.
Auch wenn die Vorstellung der Zugbegleiterin romantischer war, das sind keine Ewigen Feuer.
Das hingegen ist eines. Das ich auch oft zu sehen bekam. Und dank der ...
... zugeigenen Zeitzone ...
... sogar morgens.
Nächtlicher Halt in Orsk.
Bei jedem Stop wird der Zug geprüft. Dann kann man beruhigt weiterfahren.
Tja, weit bin ich noch nicht gekommen!
So sieht ein 5 Gänge-Menü aus. Brot, Wurst, Bier, Kartoffelbrei und Paprika. Richitg gesund ;-)
Noch einmal schlafen, ...
... und am nächsten Morgen bin war in Novosibirsk.
 Das war mein Hotel. Typisches Bild von aussen. Aber das verrät ja noch lange nichts über das innere!!!!
Gemütlich, oder?
Das war mein Zimmer, das ich mir mit einem netten Herrn geteilt habe.
Der Leninplatz mit dem Staatlichen Theater für Oper und Ballett, ...
... das mit einer 35m hochen und 60m im Durchmesser grossen Kuppel das grösstes Theater Russlands ist.
Ein Park mit einem Denkmal an die sibirischen Revolutionshelden.
Dieser kleine Mann war mit seiner Oma da, und wir haben Europa aufgemalt. Da wohnt nämlich seine Mutter.
Diese vergleichsweise kleine Kapelle ist angeblich der geographische Mittelpunkt Russlands.
Cooles Cafe!
Das machen die Marschrutkas also in ihrer Freizeit ;-)
Eines der viele Holzhäuser Sibiriens.
Aber Erinnerungen ...
... an die Heimat ...
... findet man auch hier.
Alexander Nevskij Kathedrale.
Novosibirsk hat sogar eine Metro. Und was sollten die Stationen anderes sein, als prunkvoll?!!!
Was für die Busse auch/nicht gilt. Je nach Geschmack :)
Weil ich im grössten Lokomotivenwerk Russlands gearbeitet habe, ...
... kann ich mir einen Besuch ...
... im grössten Eisenbahnmuseum Russlands ...
... nicht entghen lassen.
Und siehe da. "Meine" Firma: NEVS
Die alten Dampfriesen sind einfach beeindruckend!!!!!!
Schneit es in Sibirien eigentlich viel??
Himmelfahrtskathedrale.
Und schon nehme ich wieder Abschied.
Stop in Krasnojarsk.
Der junge Mann rechts war übrigens der einzige Deutsche, den ich im Zug getroffen hab.
Und so fuhren wir ein Stück zusammen ...
... durch Sibirien, ...
... über zahllose Brücken, ...
... und vorbei an ebenso zahllosen Dörfern.
Heisses Wasser für alle Zwecke gab es aus elektrisch, ...
... und mit Holz(kohle) beheizbaren ...
Wasserkesseln.
Was auch nötig war, ...
... denn die Nächte wurden kälter.
Die Innenstadt von Irkutsk. Mitten in Sibirien.
Und doch irgendwie zu Hause. Ein Kleidergeschäft.
In dieser Stadt gibt es sehr viele alte Holzhäuser.
Wegen der von den Zaren hierher verbannten Dekabristen ...
... ist Irkutsk eine wunderschöne Stadt, ...
... die auch früher schon ...
... eine hervorragende soziale und architektonische Entwicklung erlebt hat.
Unter den Namen von Sibirienforschern an der Fassade des Heimatkundemuseums, gegr. 1782 und somit ältestes Museum Sibiriens, finden sich auch einige deutsche.
Zu Anfangszeiten der Transsib  gab es noch eine Fährverbindung ...
... über den Baikal.
Am Fluss Angara.
Eine katholische Kirche.
YUHUUUUUUUU!!!!!!!!! Zum ersten Mal am Baikal!!!!!!!!!!!!
Diese Fähre wird mich am nächsten Tag nach Port Baikal bringen.
Links der Baikal, in der Mitte Port Baikal und rechts der Angara vom Tscherskovo-Felsen aus.
Gutes Wetter + guter Blick = gute Laune
Warum man Bänder/ Tücher anbindet hab ich noch nicht rausgeunden, aber schaut nett aus.
Vorsichtshalber hab ich mitgemacht. Falls es Glück oder aderes positives bringt!
Schauriges im Baikalmuseum.
Meine Dusche.
Am Baikal muss man natürlich Omul essen.
Strassenmarkierungsarbeiten. Wenn hier einer raucht, fliegt die ganze Stadt in die Luft.
Die Farbe wurde einfach aufgesprüht. Und stank erbärmlich nach Lösungsmittel.
Warten auf die Fähre.
Ist ein Sarg an Bord ein gutes Omen für eine Überfahrt??
Schienbar ja. Angekommen in Prot Baikal.
Man beachte: Wunderschönes Wetter!!!
Den Tag ausklingen lassen, bevor am nächsten Tag die Wanderung beginnt.
Kommt da was? Nein!
Hafen und ...
Bahnhof von Port Baikal.
Man beachte: Schlechtes Wetter. War ja klar. Wenn es zu fuss weitergeht ........
Also Energie tanken in der Banja meiner Gastgeber.
Und es geht los. Ich hab mich so auf die Wanderung gefreut, ...
... da macht das Wetter nichts.
Mittagspause.
Und kaum will man in Ruhe im (arschkalten) Baikal baden, kommt der einzige Zug des Tages vorbei!
Mission erfüllt.
Entlang am Ufer, ...
... durch teil recht lange Tunnel ...
... bei permanentem Regen :(
Unterwegs traf ich nur Miniaturdörfer ...
... und Bauarbeiter. Da gab´s dann eine kleine "Stärkung". ;-)
Das war wohl die skurrilste Unterkunft. Mit Holzofen zum Wärmen ...
... und Trocknen.
Und Mitbewohnern.
Nach Sljudjanka hat mich dann doch wieder der Zug gebracht.
Auf dem Markt.
Wieder Holzhäuser, ...
... spielende Kinder, ...
... eigenartige Häuser ...
... und eine Bibliothek.
In Ulan-Ude war richtig was los!
Die Republik Burjatien ...
... feiert Geburtstag ...
... und ich feier mit.
Da die Burjaten mit den Mongolen verwandt sind, ...
... haben sie nicht nur das Äussere gemeinsam, ...
... sondern auch die Religion.
Wunderschön!!
Ein Lebensmittelladen.
Leninplatz in Tschita.
Kathedrale der Kazaner Gottesmutter.
Tschita von oben. Ist übrigens so spektakulär, wie es aussieht!
Die Zugtoilette. In der mehr möglich ist, als man denkt.
Auf die letzten Meter wird es dann wieder herbstlich.
Sport an einer Schule in Chabarovsk.
Park Dinamo.
Am Klippenturm haben am 31.Mai 1858 Soldaten ihr Lager aufgeschlagen, und somit die Stadt gegründet.
Denkmal der Opfer des 2. Weltkriegs.
Auf zur letzten Etappe.
Nun ist es bald vorbei.
Nochmal den Blick geniessen ...
... und dann endet es da, wo vor gut 100 Jahren alles angefangen hat! Hier wurde der Grundstein für die Transsib gelegt.
Das Kaufhaus GUM.
Museums-U-Boot.
Ein letzter Blick von oben auf Vladivostok.
Und zum Abschied nochmal einen russischen Film ansehen. Es war gerade Filmfestival, und ich kann den russischen Film nur empfehlen. Sehr gut!
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